Liebes Tagebuch
War das eine Anfahrt. Antje, Arnold und ich in einem Auto mit unseren 7 Sachen im Anhänger. Erst mal nicht ungewöhnlich, wäre da nicht der Winter in diesem Lande gewesen. Es ist ja nicht so eine weite Anreise, aber die Glätte auf den Straßen war nicht ohne und als ein freundlicher Stemweder Landwirt, der das Schneeschüppen wegen meiner Frage unterbricht: Wo geht's denn hier zum Live House? mit dem Finger auf einen Bauwagen zeigt, beschließen wir erst mal im Dorf einen Kaffee trinken zu gehen. Wir sind eh viel zu früh dran.
Das mit dem Bauwagen stimmte natürlich nicht, denn hinter dem Bauwagen ist das Live House neben einer Schule und da wurde eben gebaut. Als wir eine Stunde später wiederkommen, ist hier Leben eingekehrt.
Der Rest der Band ist da und wir
laden in eisiger Kälte unsere Sachen aus und bauen auf. Wir beschließen, heute
auf Pyros zu verzichten. Man will ja das frisch renovierte Kleinod nicht gleich
wieder warm abreißen.
Das Musikerleben ist ein Jungbrunnen. Das merken wir heute auch daran,
dass unser Backstageraum im Büro der Schülerverwaltung in der angrenzenden Schule ist.
Es gibt 3 Gründe weswegen wir gerne wiederkommen würden:
Da ist das sehr nette Veranstalterteam zu nennen, das es versteht, dafür Sorge
zu tragen, dass sich die Bands und das Publikum hier wohlfühlen. Dann sind es die
besten Minipizzen, die jemals meinen Gaumen gekitzelt haben. Nicht zu vergessen
ist es natürlich das wunderbare Stemmweder Publikum, das Schnee, Eis und Kälte
getrotzt hat um hier mit uns eine unvergessene Party zu feiern.
Vielen Dank an unsere Crew. Dieses war der erste Streich in 2010. Ich freue mich auf viele weitere mit euch.
Peter