04.03.2005 Vechta, Gulfhaus

Wir fahren nach Vechta und freuen uns auf ein erneutes Zusammentreffen mit Lack of Limits, die wir vor einiger Zeit in Bodenwerder auf dem Folkrock Festival kennen gelernt haben. Endlich mal ein Auftritt im Norden. Wir sind gespannt, wie die Fans hier so drauf sind. die Fahrt vergeht wie im Flug und wir treffen um 19 Uhr am Gulfhaus ein. Die LoL´s sind auch schon da und finden trotz ihres Aufbauststresses Zeit für eine herzliche Begrüßung. Der Zeitplan für den Soundcheck ist etwas überschritten, aber wir beschließen entspannt zu bleiben und nutzen die Zeit für ein nettes Pläuschchen mit den Veranstaltern des Staatsforsten Open Airs, dass am 4.8. hier in der Nähe stattfinden soll. Das Konzert heute Abend ist ja auch eine Benefizveranstaltung für das Festival .

Es ist schon nach 20 Uhr als LoL endlich mit dem Soundcheck fertig ist. Die ersten Gäste sind schon da. Zu unser große Freude haben Antje alias Nordsternchen und Peter den weiten Weg aus Erlangen auf sich genommen, um uns hier zu sehen. Auch unser Hilteraner Fanclub ist heute wieder mit von der Partie und zu unserer großen Erleichterung erklärt sich Dorin bereit, als Ersatz für unseren „Jolly Death“ Ralf einzuspringen, der kurzfristig wegen Krankheit ausgefallen war.. Dafür von dieser Stelle noch mal ein riesiges Dankeschön !

Nun aber fix aufgebaut und soundgecheckt. Wir brauchen dafür keine halbe Stunde. Das ist schwer rekordverdächtig. So finden wir noch genügend Zeit, uns im Backstage über das leckere Essen herzumachen. Ein Vegetarier wie ich, hat sogar die Wahl zwischen einer Ochsenschwanzsuppe und einer Lauchcremesuppe :-). Rita hat jedenfalls bestens für uns gesorgt. Vielen Dank dafür.

Stagetime ist halb Zehn. Der Saal ist inzwischen richtig voll, aber irgendwie schaffen es die Fans doch immer wieder ein Loch vor der Bühne zu lassen, auch wenn es dann hinten erst richtig eng wird. Doch das Loch ist schnell gefüllt und nach kurzer Zeit wird vor der Bühne ausgelassen getanzt. Tolle Party. Auf der Bühne ist eine Höllenhitze und schon nach kurzer Zeit stehe ich in meinen Stiefeln wie ne Blume in der Vase. Als sich dann noch der richtig große Durst bei mir breit macht, ist mein Bier bereits alle. Also nehme ich heimlich das vom Arnold – der hat´s nicht gemerkt. Beim Intro von Drunken Sailor war Thomas dann gesangsmäßig quasi arbeitslos. Ich glaube es gab niemanden in Publikum, der nicht lauthals mitgesungen hat – Alle Achtung, dafür geht der Publikumspreis nach Vechta! Nach drei Zugaben verlassen wir völlig verschwitzt die Bühne und machen sie frei für die Lol`s.

Ich selbst befreie im Backstage noch das Buffet von den netten kleinen Küken und Hasen aus feinster Vollmilchschokolade. Zu sehr fortgeschrittener Stunde laden wir dann ein und rauschen gen Heimat.

Schöner Abend - schönes Konzert - Viele nette Menschen !

Wir sehn uns demnächst auf dem Staatsforsten

Voller Vorfreude

Peter